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Branchenübersicht: Gastronomie und Hotellerie, Bau- und Handwerksbetriebe sowie Büro und IT als Beispiele für den Einsatz von gebrauchtem Inventar

Branchen im Fokus: Wo Unternehmen längst auf gebrauchte Waren setzen – und warum auch du davon profitieren kannst

Beschreibung

Gebrauchte Waren sind im geschäftlichen Alltag längst etabliert. Besonders in den Bereichen Gastronomie, Bau und Büro nutzen Unternehmen gebrauchte Waren, um Kosten zu sparen, schneller zu starten und nachhaltiger zu wirtschaften.

Gastronomie und Hotellerie: Starten mit kleinerem Budget

Wer ein Restaurant oder Café eröffnen möchte, merkt schnell, wie hoch die Anfangsinvestitionen ausfallen. Ein professioneller Pizzaofen, Kühltheken, Kaffeemaschinen, Spültechnik und Möblierung für Gäste summieren sich schnell auf mehrere zehntausend Euro. Dazu kommen noch kleinere Anschaffungen wie Besteck, Gläser oder Dekoration. Viele Gründer unterschätzen diese Kosten und scheitern noch bevor das Geschäft überhaupt ins Rollen kommt.

Hier bieten gebrauchte Waren einen enormen Vorteil. Geräte aus Gastroauflösungen oder Hotelausstattungen sind oft in gutem Zustand, da sie regelmäßig gewartet werden müssen, um den behördlichen Vorschriften zu entsprechen. Ein gebrauchter Pizzaofen kann zum Beispiel nur einen Bruchteil eines neuen Modells kosten, liefert aber dieselbe Leistung. Auch Kaffeemaschinen, die ursprünglich mehrere tausend Euro gekostet haben, sind gebraucht deutlich günstiger und dennoch für den täglichen Betrieb geeignet.

Laut Gründerküche werden bei der Ausstattung eines Cafés hohe Kosten für Küchengeräte fällig. Der Kauf gebrauchter Geräte wie Kühlschränke oder Herde kann die Investitionslast deutlich senken, vorausgesetzt, man achtet auf Garantie und seriöse Händler.

Neben den Kosten spielt auch die Schnelligkeit eine Rolle. Wer eine Küche komplett neu ausstatten möchte, muss häufig lange Lieferzeiten in Kauf nehmen. Gebrauchte Geräte sind dagegen sofort verfügbar und können ohne Verzögerung eingebaut und genutzt werden. Dadurch verkürzt sich die Zeit bis zur Eröffnung erheblich, was gerade bei Restaurants und Cafés ein klarer Vorteil ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Individualität. Viele Hotels und Gastronomiebetriebe nutzen gebrauchte Möbel oder Dekoration, um ein unverwechselbares Ambiente zu schaffen. Vintage-Möbel oder gebrauchte Designstücke lassen sich oft günstiger finden und verleihen dem Betrieb Charakter.

In der Summe zeigt sich: Für Gastronomie und Hotellerie sind gebrauchte Waren nicht nur eine günstige Alternative, sondern oft die bessere Wahl. Sie senken die Anfangsinvestition, beschleunigen die Eröffnung und schaffen zugleich Möglichkeiten für ein einzigartiges Konzept.

Bau- und Handwerksbetriebe: Maschinen clever einsetzen

Für Bau- und Handwerksbetriebe gehören Maschinen und Werkzeuge zu den größten Kostenfaktoren. Ob Bagger, Betonmischer, Gerüste, Kompressoren oder Elektrowerkzeuge – neue Geräte schlagen oft mit enormen Summen zu Buche. Ein mittelständischer Betrieb, der seine Ausstattung ausschließlich neu anschafft, bindet dadurch Kapital, das an anderer Stelle für Personal, Projekte oder Liquidität fehlen kann.

Laut einer Analyse von BuildingNet können gebrauchte Baumaschinen ein entscheidender Faktor sein, um die Effizienz in der Bauwirtschaft zu steigern

Genau hier bieten gebrauchte Maschinen einen entscheidenden Vorteil. Viele Geräte stammen aus Leasingrückläufen oder aus Unternehmen, die ihre Flotten modernisieren. Sie sind technisch einwandfrei, regelmäßig gewartet und dennoch 40 bis 70 Prozent günstiger als Neuware. Damit können Bauunternehmen ihre Kostenstruktur erheblich verbessern und gleichzeitig die gleiche Leistung erbringen.

Besonders in Auftragsspitzen zeigt sich der Nutzen: Wenn kurzfristig zusätzliche Maschinen benötigt werden, lassen sich gebrauchte Geräte schneller beschaffen und sofort einsetzen. Anstatt Monate auf eine neue Lieferung zu warten, können Unternehmen mit gebrauchten Baumaschinen Projekte ohne Verzögerung starten oder Aufträge parallel abwickeln.

Ein weiterer Vorteil liegt im geringeren Risiko. Gebrauchte Maschinen verlieren nicht mehr so stark an Wert wie neue Modelle. Das heißt, sie können bei Bedarf wieder verkauft werden, ohne dass ein großer finanzieller Verlust entsteht. Für Handwerksbetriebe bedeutet das mehr Flexibilität, wenn sich der Markt verändert oder Investitionen umgeschichtet werden müssen.

Neben dem finanziellen Aspekt ist auch der Nachhaltigkeitsgedanke für die Branche relevant. Die Wiederverwendung von Baumaschinen reduziert Rohstoffverbrauch und CO₂-Emissionen und trägt so zur Kreislaufwirtschaft bei. Das stärkt nicht nur das Image, sondern entspricht auch den wachsenden Anforderungen von Auftraggebern, die vermehrt auf nachhaltige Geschäftspraktiken achten.

Büro und IT: Moderne Ausstattung zu fairen Preisen

In Büros sind die Kosten auf den ersten Blick weniger spektakulär als im Bau oder in der Gastronomie, summieren sich jedoch schnell zu beachtlichen Beträgen. Schreibtische, ergonomische Stühle, Konferenztische, Laptops, Server, Drucker und Telefonanlagen gehören zur Grundausstattung. Wer all dies neu anschafft, investiert leicht mehrere zehntausend Euro – ein Kraftakt für Start-ups und kleine Unternehmen, die ihr Kapital eigentlich für Wachstum und Kundenakquise brauchen.

Die Alternative liegt in gebrauchten Möbeln und Refurbished-IT. Viele Händler haben sich darauf spezialisiert, gebrauchte Laptops, PCs oder Server aufzubereiten. Diese Geräte werden gründlich geprüft, gegebenenfalls repariert und mit aktueller Software ausgestattet. Oft erhalten Käufer sogar eine Garantie. Damit bieten Refurbished-Geräte ein Preis-Leistungs-Verhältnis, das mit Neugeräten kaum vergleichbar ist. Ein Laptop, der neu 1.200 Euro kostet, ist gebraucht häufig schon für die Hälfte erhältlich.

Auch im Bereich der Büroeinrichtung bietet der Gebrauchtmarkt enorme Vorteile. Möbel aus Insolvenzen oder Umzügen sind in großer Zahl verfügbar und in gutem Zustand. Wer ein Start-up gründet, kann sein Büro damit professionell ausstatten, ohne das Budget zu überlasten. Gleichzeitig sorgt die Wiederverwendung dafür, dass Ressourcen geschont werden.

Ein weiterer Pluspunkt: gebrauchte IT und Möbel lassen sich schneller beschaffen als Neuware. Während bei Neuanschaffungen oft Lieferzeiten von mehreren Wochen einkalkuliert werden müssen, stehen gebrauchte Geräte und Möbel meist sofort bereit. Das ist gerade für wachsende Unternehmen wichtig, die kurzfristig Arbeitsplätze einrichten müssen.

Laut Refurbed und der Studie der Fraunhofer Austria Research GmbH kann Refurbishment von Elektronikartikeln den CO₂-Ausstoß um bis zu 83 % reduzieren, den Wasserverbrauch um bis zu 91 % senken und den Elektroschrott um bis zu 80 % verringern.

Die Nachhaltigkeit ist auch in diesem Bereich nicht zu unterschätzen. Elektronik verursacht in der Produktion hohe Emissionen. Laut einer Untersuchung des Fraunhofer IZM kann der Einsatz von Refurbished-IT die Lebensdauer von Geräten erheblich verlängern und die CO₂-Bilanz um bis zu 70 Prozent verbessern. Wer als Unternehmen auf gebrauchte IT setzt, spart also nicht nur Kosten, sondern positioniert sich gleichzeitig als verantwortungsvoll und zukunftsorientiert.

Fazit

Die Beispiele aus Gastronomie, Bau und Büro zeigen deutlich, dass gebrauchte Waren längst ein bewährtes Mittel sind, um Kosten zu senken und flexibel zu bleiben. Anstatt hohe Summen in neue Ausstattung zu investieren, nutzen viele Unternehmen die Vorteile des Gebrauchtmarktes: geringere Anschaffungskosten, sofortige Verfügbarkeit und ein klarer Beitrag zur Nachhaltigkeit. Wer diese Möglichkeiten ausschöpft, verschafft sich nicht nur finanzielle Vorteile, sondern positioniert sich gleichzeitig als zukunftsorientiert und verantwortungsvoll.

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